Die 5 wichtigsten Trends im Bereich Data Center Monitoring, die Sie 2019 sehen werden
Veröffentlicht am 7. März 2019,
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1. Aufstieg der Maschine – Maschinelles Lernen
Mit dem rasanten Wachstum von Big Data und der zunehmenden Nutzung von maschinellem Lernen werden Rechenzentren ab 2019 verstärkt auf diese neue Technologie setzen. Maschinelles Lernen ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung aller verfügbaren Telemetrie-, Strom-, Temperatur- und Leistungsdaten und liefert so wertvolle Erkenntnisse für konkrete Maßnahmen. Unternehmen können dadurch potenzielle Ausfälle vorhersagen und vermeiden sowie ihre Infrastrukturbetriebskosten optimieren.
2. Fokus auf Arbeitslasten
Im Jahr 2019 werden sich Infrastrukturteams verstärkt auf Workloads konzentrieren, anstatt nur auf die IT-Infrastruktur selbst. Beispielsweise ist die Stromverteilung in Rechenzentren so ausgelegt, dass ein Ausfall bei Ausfall der primären oder sekundären Stromversorgung gewährleistet ist. Wie lange ist die Akkulaufzeit der USV-Anlagen im Falle eines katastrophalen Ausfalls der Stromversorgung und unter Berücksichtigung der aktuellen IT-Workload? Zu verstehen, wie sich Workloads auf die Akkulaufzeit auswirken, selbst unter normalen Betriebsbedingungen, ist entscheidend für die proaktive Planung von Notfallmaßnahmen und die Reaktion auf ein Ereignis. Mithilfe neuester Technologien können Teams nun spezifische Workloads virtuellen Maschinen und der Infrastruktur zuordnen und so eine beispiellose Fähigkeit zur Vorhersage und proaktiven Steuerung entwickeln.
3. Einrichtungen und IT-Betrieb bilden straffere Prozesse
Einer der größten Trends im Bereich Monitoring im Jahr 2019 betrifft nicht Innovationen, sondern einen ganzheitlicheren, einheitlichen Ansatz für das Management von Rechenzentrumsumgebungen. Die traditionelle Trennung zwischen Gebäudebetrieb und IT-Betrieb verschwimmt, und ab 2019 wird die Zusammenarbeit zwischen IT-Betrieb und Gebäudebetrieb intensiviert, um Kapazitätsplanung, Kostenverrechnung und Performance zu optimieren.
4. Erhöhte Transparenz der Überwachung
Im Jahr 2019 können Sie mit mehr Transparenz rechnen, da Rechenzentrumsmanager und -betreiber einen besseren Überblick über ihre Anforderungen und ihre Schwachstellen erhalten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Monitoring zu erweitern, ohne dass ein umfassendes Infrastruktur-Upgrade (und die damit verbundenen Kosten) erforderlich ist. So lassen sich diese Schwachstellen einfacher als bisher beheben. 2019 wird die Monitoring-Transparenz über alle Geräte und Umgebungen eines Unternehmens hinweg verbessert, unabhängig davon, ob es die Rechenzentren selbst betreibt oder Colocation-Einrichtungen nutzt.
5. Integration und Automatisierung
Die weiteren Trends auf dieser Liste treiben letztendlich die Integration und Automatisierung der Prozesse voran, in denen Infrastrukturteams Systeme verwalten und an Rechenzentrumsabhängige Systeme wie ITSM-, Sicherheits- und ERP-Systeme berichten. Während Rechenzentrumsüberwachungssysteme bisher oft isoliert existierten, wird 2019 der Fokus noch stärker auf deren Integration in das umfassendere Ökosystem von IT-Governance und -Betrieb liegen. So können Unternehmen die gesamte Infrastruktur – von der Anwendung über die Workloads und virtuellen Umgebungen bis hin zum Rechenzentrum und den zugehörigen Einrichtungen – verwalten. Dadurch erhalten sie einen besseren Überblick über alle Prozesse und Kosten der Anwendungswartung und verbessern idealerweise gleichzeitig die Verfügbarkeit ihrer Systeme.