White Paper (ENG)

Kritische Compliance-Vorschriften mit Auswirkungen auf den Betrieb von Rechenzentren in der EU

Der kontinuierliche Anstieg der digitalen Transformation und cloudbasierter Lösungen hat zu einem exponentiellen Wachstum der Rechenzentren in der Europäischen Union (EU) geführt. Dieses Phänomen fördert zwar den technologischen Fortschritt, wirft aber aufgrund des hohen Energieverbrauchs und Ressourceneinsatzes von Rechenzentren erhebliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsbedenken auf. Um dieser Herausforderung zu begegnen, verabschiedete die EU 2012 die Energieeffizienzrichtlinie (EED) und überarbeitete sie seither mehrfach, zuletzt 2021. Die EED schreibt strengere Energieeffizienzmaßnahmen und Sanktionen bei Nichteinhaltung vor und stellt damit einen wichtigen Meilenstein für die Förderung nachhaltiger Praktiken in der Rechenzentrumsbranche dar.

Die EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) bildet einen zentralen Rahmen für die Förderung nachhaltiger Praktiken in der Rechenzentrumsbranche der Europäischen Union. Sie legt strenge Richtlinien für die Energieeffizienz von Rechenzentren fest und konzentriert sich dabei auf verschiedene Kennzahlen wie die Stromnutzungseffektivität (PUE), den Wasserverbrauch (DWU), die CO₂-Emissionen (DCE), die Wirtschaftlichkeit (DEE) und die sozialen Auswirkungen (DSI). Die jüngsten Aktualisierungen der EED fordern Transparenz und effiziente Ressourcennutzung und unterstreichen die entscheidende Rolle von Rechenzentren für die Förderung ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit.

Rechenzentren mit einer Leistung von mehr als 500 kW müssen ab dem 15. Mai 2024 Energieeffizienzdaten melden.

Dieses Kurzpapier hebt die wichtigsten Aspekte des EED hervor und erläutert, wie es den Betrieb von Rechenzentren beeinflusst und den Weg für verbesserte Leistung und Nachhaltigkeit ebnet.

Energieeffizienzrichtlinie (europa.eu)

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